Chronik des Cottbuser Sportzentrums

1914 - 1945

Cottbus, im 1. Weltkrieg 1914 -1918 von den Fronten weit entfernt, erlebte im 3. Kriegsjahr 1917, eine Luftattraktion ausgefallener Art.

Das Vertrauen machen und der Einsatz mit vervollkommneter Kriegstechnik sollte den endgültigen Sieg für das Deutsche Kaiserreich bringen. Dazu gehörte in Cottbus das Anlegen des Militärflugplatzes an der Burger Chaussee mit der Stationierung der Flieger - Ersatzabteilung 12. Nun übte man mit „Flugmaschinen", die noch vor einem Jahr zu Aufklärungsflügen an der Front eingesetzt, 1916 veraltert und damit für Schulzwecke geeignet waren.

Mut und Geschick waren gefragt, die „Rumpler" - Tauben, im offenen Cockpit steuernd, wenige Minuten in der Luft zu halten und mit dem Speichenfahrgestell einigermaßen sanft auf der harten Grasnarbe aufzusetzen.

Mit der Bündelung zu Jagdfliegerstaffeln 1917, um dem seit Ende 1915 anhaltenden Stellungskrieg an der Westfront neue Impulse zu verleihen, erhielt auch die Flieger-Ersatzabteilung zwei neue Aufgaben. Sie sollte Piloten am leistungsfähigeren „Albatros"-Doppeldecker ausbilden und eine „Feldluftschiffer - Abteilung" einrichten.

Der Grund war, dass die bisherigen 53 Feldluftschiffer-Abteilungen mit je zwei bis drei Fesselballons nicht mehr ausreichten, die Ballongröße auf 800 bis 1000 Kubikmeter angewachsen war und damit Steigvermögen auf bis zu 1000 Meter erreicht wurde. Hinzu kam die Übernahme der von der Entente entwickelten neuen Ballonart in Tropfenform mit luftgefüllten Steuerwülsten. Für diese musste eine der realen Frontsituation entsprechende Übungsstätte eingereicht werden.

Die Standortkommandatur, die den Auftrag der Einrichtung hatte, fand bald in dem Gelände des einstigen, vom Cottbusser Kunstgärtner Wilhelm Moritz Ruff geschaffenen Ottilienhofes (heute Sportzentrum) den geeigneten Standort.

Kommerzienrat Hemprich als Eigentümer des ehmaligen Vorwerks stand diesem Anliegen positiv gegenüber. Noch im Frühjahr 1917 erfolgte die Übernahme zum Fiskus.

tl_files/content/chronik_sportzentrum/1917.jpgEin ständiger Bautrupp aus kriegsversehrten Landwehrmännern schachtete bis zum Sommer ein typisches Stellungssystem, das sogar durch Hölzer gefällter Bäume aus den Madlower Wald abgestützt wurde. Mehrere Bunker und MG-Stände schufen die Voraussetzungen als „Infantrie-Übungs-Werk Ottilienhof bei Cottbus" für Unteroffiziers-Lehrgänge des Alvensleben-Regiments.

Vervollkommnet wurde das „Kriegsareal" mit einer Vielzahl von geschippten Trichtern, die auch die Verbindungsgräben unterbrachen. Der Ernstfall war vorbildlich nachgeformt. Die nebenstehende Ansicht aus einem Fesselballon aus etwa 100 Meter Höhe vom 11. November 1917 beweist, mit welcher Zielstrebigkeit die Ausbildung der Luftschiffer erfolgte. Zuerst sollen noch Auflass- und Einziehübungen mit dem veralterten Drachen-Fessel-Ballon erfolgt sein.

Fahrbare Gaserzeugungsanlagen und Motorwinden zum raschen Einholen des Ballons waren schon „vor Ort". Das Wichtigste aber war die Ausbildung als Beobachter, zu der nur Offiziere gehörten.

So wurde das Erkennen der Gegenstände aus der Vogelperspektive gelernt, denn nur ein geübtes Auge vermag sich vor Irrtümern zu schützen, die leicht bedenkliche Folgen nach sich ziehen können. Bis in den Sommer 1918 übten die Beobachtungsoffiziere. Doch dann soll das Ottilien - Übungsgelände aufgegeben worden sein. Erst nach der Inflation 1923/24 wurde die eingeebnete, verwilderte Fläche zu Ackerland hergerichtet. Im Ergebnis der Novemberrevolution 1918, gelang es dem „Männer-Turnverein 1861" (MTV 1861), den städtischen Magistrat für ein vereinseigenes Sportzentrum zu gewinnen.

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Der Magistrat verpachtete dem MTV 1861 das Gelände an der Madlower Chaussee. Als Gesamtanlage am 14. Juni 1931 anlässlich des 70 jährigen Bestehens des MTV 1861 eingeweiht wurde, waren Sportanlagen vorhanden, die neben dem Turnsport auch anderen Sportarten und dem Sport der Frauen Rechnung trugen. Vom Haupteingang (Hermann - Löns - Straße) aus gelangten die Besucher geradewegs zum Sportgebäude, dass zugleich einen Beratungsraum und Umkleidemöglichkeiten enthielt. Linkerhand ging es zu den Plätzen für Hand- und Fußball, zum Hockey-Spielfeld und zum Kindersportplatz.

Dort, wo heute die Halle der Leichtathleten steht, war vom MTV 1861 das Hauptstadion angelegt worden. Zwei Tennisplätze und ein Spielfeld für Faustball ergänzten die Gesamtanlage. Diese Einteilung des MTV-Sportgeländes blieb bis zum Anfang des Jahres 1945 erhalten. Als am 15.Februar 1945, zu einem Zeitpunkt als die Niederlage des Faschismus bereits militärisch besiegelt war, angloamerikanische Bombenflugzeuge die Zivilbevölkerung auch im Süden von Cottbus terrorisierten, wurden neben Wohnhäusern auch die Sportanlagen des MTV 1861 zerstört und verwüstet. Insgesamt wurden an diesem Tag in Cottbus 475 Häuser mit 1900 Wohnungen total zerstört, 2800 Häuser mit 10 800 Wohnungen, teils schwerbeschädigt. 54 Betriebe waren produktionsunfähig, das Rathaus, der Bahnhof, das Krankenhaus und mehrere Schulen lagen in Trümmern.

Viele Sportler waren vom Hitlerregime in den Tod getrieben worden, andere kehrten als Krüppel von den Schlachtfeldern des Krieges heim. Die Sportstätten waren verwüstet, aus Fußballfeldern waren Kartoffelfelder geworden oder sie dienten als Lagerflächen für Gebäudeschutt. Die Turnhallen wurden als Notunterkünfte für Familien genutzt, die ihr Heim verloren hatten.

 

Cottbus, im 1. Weltkrieg 1914 -1918 von den Fronten weit entfernt, erlebte im 3. Kriegsjahr 1917, eine Luftattraktion ausgefallener Art.

Das Vertrauen machen und der Einsatz mit vervollkommneter Kriegstechnik sollte den endgültigen Sieg für das Deutsche Kaiserreich bringen. Dazu gehörte in Cottbus das Anlegen des Militärflugplatzes an der Burger Chaussee mit der Stationierung der Flieger - Ersatzabteilung 12. Nun übte man mit „Flugmaschinen", die noch vor einem Jahr zu Aufklärungsflügen an der Front eingesetzt, 1916 veraltert und damit für Schulzwecke geeignet waren.

Mut und Geschick waren gefragt, die „Rumpler" - Tauben, im offenen Cockpit steuernd, wenige Minuten in der Luft zu halten und mit dem Speichenfahrgestell einigermaßen sanft auf der harten Grasnarbe aufzusetzen.

Mit der Bündelung zu Jagdfliegerstaffeln 1917, um dem seit Ende 1915 anhaltenden Stellungskrieg an der Westfront neue Impulse zu verleihen, erhielt auch die Flieger-Ersatzabteilung zwei neue Aufgaben. Sie sollte Piloten am leistungsfähigeren „Albatros"-Doppeldecker ausbilden und eine „Feldluftschiffer - Abteilung" einrichten.

Der Grund war, daß die bisherigen 53 Feldluftschiffer - Abteilungen mit je zwei bis drei Fesselballons nicht mehr ausreichten, die Ballongröße auf 800 bis 1 000 Kubikmeter angewachsen war und damit Steivermögen auf bis zu 1 000 Meter erreicht wurde.Hinzu kam die Übernahme der von der Entente entwickelten neuen Ballonart in Tropfenform mit luftgefüllten Steuerwülsten. Für diese mußte eine der realen Frontsituation entsprechende Übungsstätte eingereicht werden.

Die Standortkommandatur, die den Auftrag der Einrichtung hatte, fand bald in dem Gelände des einstigen, vom Cottbusser Kunstgärner Wilhelm Moritz Ruff geschaffenen Ottilienhofes (heute Sportzentrum) den geeigneten Standort.

Kommerzienrat Hemprich als Eigentümer des ehmaligen Vorwerks stand diesem Anliegen positiv gegenüber. Noch im Frühjahr 1917 erfolgte die Übernahme zum Fiskus.

1948 - 1990

Mit den gesellschaftlichen Veränderungen begann auch für das Cottbusser Sportzentrum eine neue Zeit. In der 27. Stadtverordnetenversammlung, am 30. November 1948, wurde unter Punkt 7 der Tagesordnung "Die Instandsetzung des ehemaligen Sportplatzes Cottbus 61" behandelt. Es dauerte dann weitere zwanzig Monate bis die 43. Stadtverordnetenversammlung den Beschluss fasste, mit der Instandsetzung der ehemaligen Sportanlagen des MTV 1861 zu beginnen. Unter der Leitung der "Jugendheim GmbH Brandenburg" Sitz Potsdam wurde noch im Herbst desselben Jahres begonnen, das ehemalige Sportgelände des MTV 1861 instandzusetzen. Tausende griffen zu Hacke und Spaten. Oftmals war der Elan der jungen Sportler größer als ihre baufachlichen Fähigkeiten.

tl_files/content/chronik_sportzentrum/bild11861.jpgZum Zeitpunkt der Stadionweihe (16. August 1952), war eine zweite Sportstätte, nämlich eine Radrennbahn, bereits fertiggestellt worden. Diesem Vorgang lag folgendes zugrunde: Für die Erbauer des neuen Stadions stand in den 50er Jahren eine Fläche zur Verfügung, die zwischen Humboltstraße und Hermann-Löns-Straße gelegen, von der Dresdener Straße auf der einen und der Johann-Mantel-Straße auf der anderen Seite begrenzt wurde. Damit war der frühere Stadion-Standort nicht mehr verfügbar. Ein neuer Standort musste gefunden werden. Dazu schienen die an der Dresdener Straße gelegenen Handball- und Hockeyfelder geeignet, zumal sie verkehrstechnisch schnell erreichbar waren und herumliegender Trümmerschutt für Zuschauertribünen reichlich vorhanden war. Hier sollte - möglichst in Nord - Süd - Richtung gelegen - ein Stadion entstehen, das über die Leichtathletik erforderlichen 400-m-Rundbahnen verfügte, zugleich aber auch für Handball- und Fußballspiele genutzt werden konnte. Beim vermessen des Geländes zeigte sich jedoch, dass der für eine moderne Sportanlage geplante Geländeabschnitt flächenmäßig nicht ausreichte. Deshalb wurde beschlossen, das Stadion längs der Hermann-Löns-Straße anzulegen. Was sollte aber mit dem zur Humboltstraße gelegenen Gelände passieren? Konnte es nicht zum Bau einer Radrennbahn genutzt werden, zumal das tl_files/content/chronik_sportzentrum/bild21861.jpgRadrennen in Cottbus zum Sportbetrieb der Nachkriegszeit gehörte und sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit erfreute? In der Regel wurden solche Radrennen auf der Aschenbahn des "Fichte"- Sportplatzes in Ströbitz oder auf den "Städtischen Sportplätzen" am Wernersteg (heute Stadion der Freundschaft) ausgefahren. Eine Radrennbahn mit einer Betonpiste in Cottbus zu schaffen, dieser Gedanke schien auch deshalb angemessen, weil der im Gelände lagernde Trümmerschutt Möglichkeiten als Bauuntergrund für die Piste und Zuschauerränge bot. Die eifrigsten Verfechter und Befürworter zum Bau einer Radrennbahn waren in der Folgezeit vor allem die Radsportler der "Sportgruppe Cottbus Ost".

In vielen freiwilligen Arbeitseinsätzen und mit Unterstützung der "Bau Union" Cottbus schufen sie in kürzester Zeit ein Radsportoval, das 10 000 Zuschauern Platz bot und eine mit Beton verfestigte Bahnoberfläche besaß. 400 m lang, sieben m breit, bei einer Kurvenüberhöhung von 1,80 m, war sie ein wahres Kleinod. Am 14. Oktober 1951 wurden auf ihr die ersten Bahnradsportwettkämpfe ausgefahren. Somit konnte sich die Cottbusser Bevölkerung, am 15. August 1952, der feierlichen Eröffnung des "Max-Reimann-Stadions", an zwei neuen Sportanlagen erfreuen, die den Grundstock für ein später zu errichtendes Sportzentrum bildeten.

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Neben leichtathletischen Wettbewerben im neuen Stadion zeigten Radsportler, Handballspieler und Boxer ihr sportliches Können im Innenraum der Radsportanlage.

Allein mehr als 20 000 Zuschauer waren zur Eröffnung in das neue Stadion gekommen und weitere 10 000 waren am Abend erschienen, als im Innenraum des Radstadions die Boxstaffeln von CWKS Warschau und der Volkspolizei Berlin aufeinander trafen. Weitere Zehntausend interessierten sich für das Handballspiel zwischen dem DDR-Meister Volkspolizei Halle und dem MTV Braunschweig. Ein Handballspiel, das in letzter Minute von den Braunschweiger Gästen abgesagt werden musste, weil ihnen der Verband mit Bestrafung gedroht hatte, wenn sie in Cottbus spielen.("Lausitzer Rundschau" vom 18.August 1952)

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Zu Beginn der sechziger Jahre wurden im Sportzentrum weitere Sportanlagen errichtet. Dazu zählen Kleinfelder für Fußball, für Handball, eine Mehrzweckanlage für Sportspiele und Gymnastik im Sommer beziehungsweise für Eislauf und Eishockey im Winter. Ein weithin sichtbarer Turm diente zur Ausbildung von Fallschirmspringern. Des Weiteren entstanden Spielplätze für Tennis, die vor allem von Mitgliedern der Betriebs-Sportgruppe "Medizin" ausgebaut wurden.

tl_files/content/chronik_sportzentrum/turm.jpgIn dem Zeitraum 1959 bis 1963 können insgesamt 338 verschiedene Kultur- und Sportveranstaltungen nachgewiesen werden. Im Olympiajahr 1968, am 19.September, wurde eine Leichtathletik-Halle eingeweiht. Sie ist 144 m lang und 30 m breit. Ihre lichte Höhe beträgt 5,14 m und die Gesamthöhe 7,52 m. Nunmehr konnten die Athleten auch in den Wintermonaten ganzjährig unabhängig von der Witterung trainieren.

Für die Radsportler  wurden im Jahr 1968 die Trainings- und Lebensbedingungen verbessert. Das für sie in unmittelbarer Nähe des Radstadions und der "Medizin-Baracke" geschaffene Internat war zwar kein Anblick, der das städtebauliche Antlitz verschönern half, doch für die bis dahin in der Bahnhofstraße 5 untergebrachten Radsportler eine Verbesserung ihres Zeitfonds.

Heute reiht sich das ehemalige Internat in das Gesamtensemble des Sportzentrums ein und dient als Funktionsgebäude für die Radrennbahn.

Euphorisch vorgeschlagene Sofortmaßnahmen, deren Tendenz zum Provisorium neigte, mussten abgelehnt werden. Mit "kurzen Wegen" zwischen Internat, Versorgungs- und Freizeittrakt, Sportmedizin, Trainingsstätten und Sportschule wurde ein Projekt bestätigt, das diesen Anforderungen gerecht wurde.

tl_files/content/chronik_sportzentrum/rosi.jpgAls Neubauten wurden eine "Kinder und Jugendsportschule" mit dem dazugehörigen Internat, zwei Hallen für Turnen, eine Boxhalle, ein zentrales Gebäude für den Sportclub, für die Sportmedizin und den Sportstättenbetrieb sowie die Rekonstruktion des "Max-Reimann-Stadions" projektiert. In zwei Bauabschnitten sollte dieses Projekt verwirklicht werden. Zum ersten Bauabschnitt gehörten die Trainingsstätten für Turnen und Boxen, Versorgungseinrichtungen, ein Sportlerinternat und die "Kinder und Jugendsportschule". Langfristig hatten Lehrer, Trainer und Schüler in den Jahren 1973 bis 1975 den Umzug von Forst nach Cottbus vorbereitet. Termingemäß wurden von ihnen alle Einrichtungen übergeben und am 1. September 1975 der Schulbetrieb in Cottbus fortgesetzt.

tl_files/content/chronik_sportzentrum/olymp88.jpgFür den zweiten Bauabschnitt waren der Aufbau eines mehrgeschossigen Hochhauses und die Modernisierung des „Max-Reimann-Stadions geplant. Zum Schwerpunkt des zweiten Bauabschnittes war jedoch die Rekonstruktion des „Max-Reimann-Stadions" geworden. Als es am 30. September 1979, nach zweijähriger Bauzeit, wiedereröffnet wurde, war für Kenner ersichtlich: das war keine einfache Rekonstruktion im Sinne einer Wiederherstellung ehemals vorhandener Gegebenheiten. Das Stadion hatte gründlich sein Aussehen verändert. Was dabei, auf dem Grund des im Jahre 1952 errichteten Stadions, entstanden war entsprach sowohl den modernsten Trainingsanforderungen, die zur Durchführung internationaler Großveranstaltungen notwendig waren. Neue Zuschauertraversen mit 3 000 Sitzgelegenheiten, bequem gestaltete Stehplätze, eine Teilüberdachung der Tribünenfläche, moderne Informationstechnik und vor allem kunststoffbeschichtete Laufbahnen sowie Anlagen für Sprung-, Wurf- und Stoßdisziplinen.

Nunmehr konnten auch wieder internationale Großveranstaltungen in der Leichtathletik in Cottbus stattfinden. Das Cottbusser Stadion war für den „Deutschen Verband für Leichtathletik" (DVfL) wieder zu einem umweltfreundlichen Anziehungspunkt geworden. Erwähnenswert sind dabei die 31. Leichtathletik-Meisterschaften der DDR (16. bis 18. Juli 1980), der Länderkampf zwischen der DDR und der UdSSR (25./26. Juni 1982) und die 8. Leichtathletik-Europameisterschaften der Junioren (22./26 Juni 1985),die im „Max-Reimann-Stadion" ausgetragen wurden.

tl_files/content/chronik_sportzentrum/ralutz.jpgZu den 8. Leichtathletik-Euromeisterschaften der Junioren waren 672 Aktive aus 28 Länder nach Cottbus gekommen. Das war die höchste Teilnehmerzahl in der Geschichte dieser Kontinentmeisterschaften. Die im Jahre 1969 als letzte im „Deutschen Radsport Verband" (DRSV) gegründete Clubsektion war 10 Jahre später zur Weltspitze vorgestoßen und verteidigte ihre einmal errungene Position erfolgreich. Es war deshalb kein Zufall, wenn die Sportführung der DDR den Vorschlag machte, die alte Radrennbahn in Cottbus zu rekonstruieren. Am 31. Oktober 1987 weihte der zweifache Olympiasieger und vierfache Weltmeister, Lutz Heßlich die neue Bahn ein. Die alte im Jahre 1952 errichte Bahn wurde vollständig abgerissen. Dem Neubau musste auch das Eisstadion weichen. Heute befindet sich dort der Rasenplatz des Fußball-Landesverbandes-Brandenburg.

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